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Weil die Hirse eine sehr kurze Vegetationszeit hat und nicht tief in den Boden eindringt (eine tiefe Bearbeitung des Bodens ist also nicht notwendig), war sie auch bei den Nomaden eine bevorzugte Pflanze. Auch heute noch ist sie bei den nomadisierenden Kirgisen und Mongolen neben Buchweizen die Hauptnahrung. Im Mittelalter hatte die Hirse auch hierzulande eine sehr grosse Bedeutung, wurde dann aber im 19. Jahrhundert mehr und mehr von der Kartoffel, dem Mais und dem Reis verdrängt. Erst in den letzten Jahren gewann die Hirse als gehaltvolle Getreidesorte wieder mehr an Bedeutung. Heute geniesst die Hirse das beste Image aller Getreidesorten: Ein Comeback nach Mass! |